Am 05.01.2017 fand der Endausscheid der 11.Sächsischen Geographie-Olympiade der Oberschulen aller Regionalstellen Sachsens in der Industrie- und Handelskammer in Dresden statt. An dem Wettbewerb hatten sich 18.855 Schüler aus 229 Oberschulen beteiligt, neuer Rekord! Von denen hatten 30 Schüler und Schülerinnen das Finale erreicht. Doch einige Finalisten fehlten aufgrund der heftigen Schneefälle. Die Absagen kamen an dem Morgen aus den südlichen Regionen Sachsens, St. Egidien, Zschopau, Marienberg, Freiberg und Lengefeld.

 

Frau Schön, Fachberaterin Geographie der Regionalstelle Chemnitz begrüßte die Teilnehmer, ihre Begleiter sowie die Vertreter des SMK, der SBA und deren Regionalstellen.

 

Herr Köhler, Geschäftsführer Bildung der IHK, hieß die Teilnehmer ebenfalls willkommen. Er erklärte, dass es in Deutschland 329 verschiedene Ausbildungsberufe gibt und geographische Kenntnisse in vielen Berufen gefragt sind. Er wünschte allen viel Erfolg und übergab das Wort an Frau Dr. Lehmann, Referentin im SMK. Sie lobte das stetige Wachstum der Teilnehmer, begonnen wurde 2006 mit 3.000 Schülern und sprach ihren Dank an alle Unterstützer wie Lehrer, Schulleiter, Eltern, Regionalstellen und die IHK aus.

Mit folgendem Zitat von Immanuel Kant „Die Geographie vertritt das Reisen und erweitert den Gesichtskreis nicht wenig. Sie macht uns zu Weltbürgern und verbindet uns mit den entferntesten Nationen. Ohne sie sind wir nur auf die Stadt, die Provinz, das Reich eingeschränkt, in dem wir leben. Ohne sie bleibt man, was man auch gelernt haben mag, beschränkt, begrenzt, beengt. Nichts bildet und kultiviert den gesunden Verstand mehr als Geographie.“ wünschte auch sie den Teilnehmern viel Erfolg.

Traditionell wurden nun die Finalisten vorgestellt und sie markierten an der stummen Karte ihren Schulstandort.

Danach begann der Wettbewerb mit Aufgaben aus den Bereichen komplexes geographisches Wissen, Topographie und Allgemeinwissen.

In der Klassenstufe 7 waren das z.B. Fragen zur die Entstehung der Oberflächenformen in Nordeuropa, gemeinsame Merkmale von Pflanzen in Wüste und Tundra sowie das Eintragen von Ballungsgebieten auf einer stummen Karte.

In Klassenstufe 10 mussten z.B. Gradnetz, Zeitzonen sowie ausführlich der Wasserkreislauf beschrieben und berechnet und Fragen zum Reisanbau beantwortet werden.

Während die Finalisten diese Aufgaben lösten, hatten die Gäste die Gelegenheit den Vortrag „Vom Kreidemeer zum Elbsandsteingebirge – eine geologische Zeitreise“ zu besuchen. Herr Reichstein legte dar, wie sich innerhalb von ca. 90 Millionen Jahren die Entwicklung vom Meeresboden bis zum Gebirge gestaltete.

Nach der erfolgten Lösung der Aufgabenkomplexe konnten sich Finalisten und Gäste bei einem Imbiss stärken, bevor es zu einer Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn durch Dresden ging.

Dabei gab es viele bekannte Sehenswürdigkeiten, wie der Große Garten, Gläserne Manufaktur, Prager Straße, Theaterplatz, Zwinger, Semperoper, Brühlsche Terrasse und Blaues Wunder zu sehen.

 

 

 

Wieder zurück im Haus der IHK dankte Herr Heinze, Abteilungsleiter im SMK allen Beteiligten und Unterstützern für die reibungslose Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Wettbewerbes. Dann wurden die Siegerehrungen von ihm und Herrn Köhler, IHK, vorgenommen.

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und Präsente.

 

Als Beste geehrt wurden in der Klassenstufe 7:

  1. Göran L. Kamanda, OS Halsbrücke, Chemnitz
  2. Franz-Fridolin Fischer, Ev. OS Hochkirch, Bautzen
  3. Maximilian Vogel, Lene-Voigt-OS, Leipzig

 

Als Beste in der Klassenstufe 10 wurden geehrt:

  1. Tony Wagner, Scultetus-OS Görlitz, Bautzen
  2. Ferdinand Schaulin, Dr. Eberle-OS Nossen, Dresden
  3. Martin Kaiser, 1. OS Kamenz, Bautzen

 

Übrigens belegte Felix Höhne den 8. Platz und Yvette Spiering den 12. Platz, worauf unsere Schule sehr stolz ist.

 

Desweiteren wurden auch die Fachlehrer der besten sächsischen Geographieschüler und die verantwortlichen Fachberater der Regionalstellen geehrt.

 

Umrahmt wurde die Preisverleihung vom Auftritt der Schülerband „The Unicorns“ der Kurfürst-Moritz-Schule Boxdorf, aus Moritzburg. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum und würdigte so die hervorragenden eigenen Interpretationen.

 

Als begleitendes Elternteil möchte ich mich hiermit bei allen, die diese Olympiade möglich gemacht haben, bedanken. Ich finde es sehr wichtig, dass die Interessen der Schüler unterstützt und gefördert werden und sie ihre Leistungen in so anspruchsvollen Wettbewerben messen können.

 

Ein großes Dankeschön an Frau Schön, die seit vielen Jahren diesen Wettbewerb organisiert.

 

Andrea Höhne

Mutti von Felix Höhne, OS Lohsa

 

 

 

Am 6. Dezember 2016 fand unser Lesewettbewerb der 6 Klassen statt.

Aus den Klassen 6a und 6b ermittelte Frau Katzer die Teilnehmer. Aus der 6a nahmen Alena Münster, Franz Noack und Emily Schulze an dem Lesewettbewerb teil. Jasmin Spindler und Markus Kramer waren die Kandidaten aus der Klasse 6b.

Jeder konnte sich ein Text aussuchen, den er dann vortrug. Darunter waren zum Beispiel „Star Wars, the Clone Wars“, „Dünensommer im Pferdeinternat“, „Sternschnuppenküsse und Himbeereis“, „ Seekers- Die Suche beginnt“ und „Gregs Tagebuch 4“. Jeder der Kandidaten bereitete sich gut auf seinen Lesetext vor und demzufolge gab es wenige Lesefehler. Es machte Spaß, ihnen zuzuhören.

Danach las jeder einen Fremdtext vor aus den Büchern „Fear Street- Schule der Albträume“ und „Die wilden Hühner“.

Am Ende belegte Jasmin Spindler den ersten Platz.

Markus Kramer kam auf  den zweiten Platz und Franz Noack belegte knapp hinter ihm Platz Drei.

Jasmin Spindler hat es damit zum Regionalentscheid nach Hoyerswerda geschafft.

Herzlichen Glückwunsch!

 

OS Lohsa/ Das Leseeckenteam \(^-^)/  

 

 

 

 

 

 

 

 

 Felix Höhne und Yvette Spiering aus der Oberschule Lohsa nahmen erfolgreich an der 11. Sächsischen Geoolympiade in Bautzen teil.

 

Nachdem Felix die 2. Stufe gewann, siegte er auch beim kleinen Finale in Bautzen. Er ist somit der beste „Geograph“ in unserem Schulamtsbereich. Yvette erreichte den 3. Platz. Ein Besuch des Weihnachtsmarktes rundete den erfolgreichen Tag ab. Somit haben sich beide für das Finale am 5.01.2017 in Dresden qualifiziert. Sie gehören jetzt schon zu den besten 15 Schülern im Fach Geographie im Freistaat Sachsen.

 

 

Uwe Stahn

Überraschungstombola am 10.12.2017 auf Weihnachtsmarkt in Lohsa.

Pakete können bis 08.12.2017 abgegeben werden.

Wie in jedem Jahr gab es auch diesmal den Aufruf an der Oberschule Lohsa, sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zu beteiligen. Am Montag verpackten einige Schülerinnen die bisher mitgebrachten Geschenkartikel, wie Zahnbürsten und Zahncreme, Vollmilchschokolade, Malbücher, Stifte, Kuscheltiere und selbst genähte Kuschelherzen, Spielsachen und Schulhefte in die bereits ebenfalls von Schülern vorbereiteten Geschenkkartons. Interessiert fragten weitere Schülerinnen nach, wohin die Pakete gehen, warum Zahncreme und Schulhefte als Weihnachtsgeschenk eingepackt werden. Die Pakete, die hier entstehen gehen hauptsächlich in die zwei ärmsten Länder Europas: nach Rumänien und in die Republik Moldau. Hier wachsen ein Drittel der Kinder ohne Eltern auf, weil diese gezwungen sind in anderen Ländern Arbeit zu suchen. Selbst für eine durchschnittliche Familie, wo beide Eltern im Land Arbeit haben, reicht das Einkommen nicht sehr weit. Aus Berichten von Verteilaktionen der vergangenen Jahre erfuhren die Fragenden, dass die Empfängerkinder mit dem Schuhkarton oft das erste Geschenk ihres Lebens erhielten. Meistens bewirkt das Geschenk einen ersten Schritt, dass diese Kinder neue Hoffnung finden, die wenigen Angebote vor Ort nutzen und so neue Freunde und Interessen entdecken. Wer gern mehr erfahren möchte, findet eindrückliche Berichte und Informationen zur Aktion unter: www.weihnachten-im-schuhkarton.org.

Hier aus Lohsa gehen also auch einige Päckchen auf die weite Reise. Vielen Dank an alle beteiligten Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen und Frau Hartmann, die spontan für diese Aktion u.a. die Hausaufgabenbetreuung übernahm.

Birgit Göthel

 

 

 

 

Die Schüler der 10. Klassen der Oberschule Lohsa machten in diesem Schuljahr

eine besondere Klassenfahrt, die gleichzeitig den Abschluss für zehn gemeinsame

Jahre bilden sollte.

Unsere Reise führte uns nach San Remo in Italien. Auf unserer langen Fahrt sahen wir viele schöne Landschaften, Berge, Täler, Seen….  . Besonders faszinierte uns die imposante Berglandschaft der Schweiz.

Bei unserer Ankunft im Hotel mussten wir noch „ein wenig“ auf das Einchecken warten, deshalb konnten wir die Umgebung schon einmal erkunden. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir zum Strand und genossen das erste Bad im Mittelmeer. Das Wasser war für diese Jahreszeit angenehm warm und der Salzgehalt wie ein Peeling für unsere Haut. Nach dem Duschen gingen wir zum Shoppen. In San Remo kann man viele schöne Dinge kaufen, nur sind die Preise sehr hoch.

Die Lebensumstände in der südländischen Region Europas waren für einige von uns  erst einmal „besonders“ und wir mussten uns auf dieses neue Umfeld einstellen. Es gab allerhand zu sehen, was wir in dieser Form nicht kannten.

Die ersten Highlights hießen Grasse, Cannes und Nizza. Die mitgenommenen Düfte der Parfümerie in Grasse betörten und noch im Bu. In Cannes bekamen wir eine Vorstellung davon, wo und wie Stars und Sternchen flanieren. Hier sind die ersten Bilder und Selfies entstanden.

Beim Spazieren auf dem Boulevard und der Strandpromenade in Nizza sahen wir ein Blumenmeer, welches uns traurig und nachdenklich stimmte, da es an die Ereignisse vom 14.07.2016 erinnerte.

Am Mittwoch ging es dann endlich mit Christina, unserer Reiseleiterin, nach Monaco.  Fasziniert vom Luxus verbrachten einige ihre Freizeit einfach nur damit, die Edelkarossen zu beobachten. Unsere Reiseleiterin war sehr nett, sie erzählte uns sehr viel Wissenswertes über die Region. Je nach Interesse konnten wir das berühmte Casino in Monte Carlo besichtigen. Ebenso stand eine Führung durch den monegassischen Fürstenpalast auf dem Programm, wo wir sehr viel Wissenswertes über die Fürstenfamilie erfuhren. Punkt 12 Uhr mittags war die Wachablösung, die viele neugierig verfolgten. Von Monaco Ville hatten wir einen fantastischen Blick auf das Fürstentum. Nach den genannten Höhepunkten war noch genügend Zeit, die restliche Stadt auf eigene Faust zu erkunden. In diesen Minuten entstanden viele Bilder von Luxusautos, Yachten und der schönen Stadt.

Im Hotel wieder angekommen, saßen wir am eigenen Pool oder gingen ins Mittelmeer baden. Abends gingen wir spazieren, spielten Fußball, Karten oder quatschten miteinander.

Der nächste und letzte Tag vor Ort begann sehr zeitig, denn unser Ziel war der Grand Canyon von Frankreich, die Schlucht von Verdon. Bei der Anreise zum Treffpunkt gab es einige Überraschungen. Wir fuhren auf der falschen Seite des Anstiegs, erlebten eine millimetergenaue Wendung des Busses und eine „innige Berührung“ mit einem anderen Fahrzeug. Die Fahrzeit näherte sich gefühlt der Unendlichkeit. Dafür wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, welche uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

Unsere Guides Andrea und Ursula führten uns sicher hinab in die Tiefen der Schlucht zum Fluss Verdon, in dunkle Gänge und auch ans glasklare kalte Wasser. 15 Grad Wassertemperatur waren sehr kühl. Ausgeruht und erfrischt ging es auf den Rückweg. Ca. 200 Höhenmeter bei 27 Grad Lufttemperatur und herrlichem Sonnenschein zu überwinden, haben wir geschafft. Von einem Aussichtspunkt aus hatten wir einen imposanten Blick auf diese gigantische Schlucht, welche die zweitgrößte Europas ist. Die Rückfahrt zur Unterkunft war erwartungsgemäß sehr ruhig, denn bei vielen war einfach der Akku leer.

Den letzten Abend genossen wir in vollen Zügen: gingen in die Stadt, führten viele schöne Gespräche, setzten uns an den Strand und genossen die mediterrane warme Luft.

Am nächsten Morgen hieß es leider schon Koffer packen und nach dem Frühstück ging es los in Richtung Heimat. Stimmungsvoll traten wir die Heimreise an.

 

Im Großen und Ganzen war diese Abschlussfahrt eine erlebnisreiche Erfahrung für jeden von uns. Wir möchten uns bei allen bedanken, die diese Reise möglich gemacht haben.

Sieben? Das waren: Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Monaco und ….. Bayern J

Die neunundvierzig Redakteure der Oberschule Lohsa im Einklang